Verrichten der Notdurft unterbricht Versicherungsschutz
Worum geht es?
Der Vater des Klägers war als Sales Manager bei einem Software-Unternehmen tätig. Am Abend des 21.10.2021 wollte er wegen eines Geschäftsessens zu einem Landgasthof fahren. Auf dem Weg dorthin hatte er an einem Waldweg angehalten. Am Folgetag wurde er dort tot aufgefunden. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft hatte er vermutlich angehalten, um seine Notdurft zu verrichten. Dabei sei sein Fahrzeug ins Rollen geraten. Beim Versuch, das Auto aufzuhalten, sei er von diesem überrollt worden. Der Sohn forderte von der Berufsgenossenschaft (BG) eine Halbwaisenrente, da ein Arbeitsunfall vorliege. Als die BG ablehnte, zog der Kläger vor Gericht.
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